Kunstinstallation und Tanz im öffentlichen Raum

Inside Time/Outside Space

  • Alter: 10+

  • Dauer: 20-40 Minuten

  • Tänzer*innen: 3-4

  • Bühne: indoor & outdoor

Irene K. - Eine Straßenszene zeigt bunte Schnüre, die diagonal über den Rahmen gespannt sind, mit historischen Gebäuden, einer großen Kirche und Menschen, die unter einem wolkenverhangenen Himmel spazieren gehen - ein Hinweis auf eine ortsspezifische Performance oder einen zeitgenössischen Tanz im öffentlichen Raum.

An jedem Aufführungsort entsteht eine völlig neue und einzigartige Performance, denn der Ort selbst, seine Geschichte, und seine Architektur  beeinflussen die Choreografie. Die Einzigartigkeit jedes Ortes dient als Inspiration für die Kunstinstallation.

Die Installation besteht aus einer Vielzahl dünner Leinenfäden. Sie schafft individuelle Räume und Wände, unterschiedliche Orte der Empfindung und Wahrnehmung. Das umgebende Gewebe trennt oder verbindet, wirft einen diffusen Schleier. Die verschlungenen Fäden repräsentieren Grenzen, physische oder imaginäre, moralische oder reale. Die Kunstinstallation und die Performance sind Metaphern für unser verstricktes Leben, während wir uns in einem komplexen sozialen Geflecht zusammenschließen, uns verwickeln und wieder entwirren und dabei glatte oder chaotische Bahnen variabler Geometrie nachzeichnen.

Für einen flüchtigen Moment verändert die Performance die Realität und bringt einen Hauch von Poesie in den Alltag.

Besetzung

  • Konzept der Installation: A.M. Can 
  • Konzept & Choreografie: Irene Kalbusch
  • Tanz & Materialentwicklung: Gold Mayanga, Ilke Teerlinck, Nona Munnix, Jessica Van Cauteren
  • Fotos: Winfried Kock, Janos Kaldi
  • Mit Unterstützung der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens
Fadenspiele

Inside Time/Outside Space

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